Ich gehöre zur Krippenszene. Doch bei den meisten bin ich nur eine Randfigur. Der Zimmermann, der nur daneben steht. Und doch bin ich ein wichtiger Teil des Ganzen. Davon möchte ich euch erzählen.
Zu Beginn der Predigt ist die Tonqualität leider nicht gut, das ändert sich aber nach ein paar Sekunden. Dranbleiben lohnt sich.
So langsam wird es hektisch. Weihnachten kommt unausweichlich immer näher. Die Uhr tickt. Der besondere Tag ist bald da.
Doch wie besonders ist dieser Tag? Spüren wir noch etwas von der inneren Einkehr oder verliert sie sich in der Hektik der Vorbereitungen?
Jeder von uns hat eine begrenzte Zeit auf dieser Erde zur Verfügung. Doch wir wissen nicht, wie viel Zeit uns bleibt. Zum heutigen Ewigkeitssonntag wollen wir uns das bewusst machen und darauf schauen, was wir vielleicht besser nicht aufschieben sollten.
In der Werbung werden gern gute, einprägende Bilder verwendet. Auch Petrus machte sich starke Bilder zu nutze, um seine Predigten einprägsam zu machen. Und so erzählt er im heutigen Predigttext von hunrigen Kindern und Steinen, die doch wichtiger sind, als sie auf den ersten Blick scheinen.
Jesaja richtet hoffnnungsvolle Worte an das Volk Israel im Exil. Er macht ihnen ein unschlagbares Angebot: Gott wird sie mit allem versorgen, was sie brauchen.
Auch wir bekommen täglich verlockende Angebote, werden geradezu davon überhäuft. In Werbeprospekten und Fernsehwerbung. Doch was ist wahrer Reichtum? Doch sicherlich mehr als nur materieller Besitz.
Die Zeit zwischen Himmelfahrt und Pfingsten steht für eine Ausnahmesituation - auch für die Jünger. Doch mit Jesus an unserer Seite brauchen wir keine Angst haben.
Im Gottesdienst haben wir die Taufe von Arno und Merle gefeiert.
Gemeinsam schauen wir in dieser Predigt nach Golgatha - dem Hügel vor den Toren der Stadt Jerusalem. Hier wird Jesus gekreuzigt. Und von hier geht eine wunderbare Botschaft für uns alle aus.

