Winter

Eisige Kälte,

Stürme, die dich zum Erfrieren bringen,
von außen und von innen.
Wenn Schmerz und Trauer, Sorgen und Angst
deine Weihnachtsfreude begraben,
weil die Motive noch schwerer wiegen als die Tat.

Wenn du die Lichter kaum erträgst,
weil sie zuviele Schatten werfen
und du in langen Nächten
deine dunklen Kämpfe kämpfst:

Dann lass dir sagen:
Das Kind in der Krippe
lässt sich am besten fassen
mit einem gebrochenen Herzen
und leeren Händen.

Und der Frost bringt auch die klare Luft,
vertreibt endlich den Nebel.
Atme tief ein und dann:
Komm nach Hause,
jemand hat Feuer gemacht.

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1 Antwort

  1. Jonas Großmann sagt:

    Danke für die so sehr adventlichen Gedanken. Adventlicher als vieles, was sonst so in „unserer“ Adventszeit zu erleben ist. Und für viele auch nötiger und passender … Danke!
    Ich bete für alle, die Kälte erleben … Ich erbitte klare Luft und Feuer.

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