Mut zur Schwere

Eine gewisse Schwermut begleitete uns die letzten Monate und ich legte sie immer wieder vor Gott hin, doch die gewünschte Erleichterung blieb aus.
Der große schwere Stein vor dem Grabeingang steht gerade sinnbildlich für die Last meines Lebens.

Auf dem Weg zum Grab fragten sich die drei Frauen (Markus 16,3): Wer kann den großen Stein wegwälzen? Ich frage mich: Wer kann den großen Stein so weit wegrollen, dass ich ihn nie wieder sehen noch an ihn denken muss?

Die Frauen bekamen eine beeindruckende Antwort (Matthäus 28,2/3): „Plötzlich bebte die Erde, denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, rollte den Stein weg und setzte sich darauf. Er leuchtete wie ein Blitz und war schneeweiß.“

Und auch ich bekam meine Antwort: Gott rollt den schweren Stein „nur“ vor dem Grabeingang weg, nicht so weit wie von mir gewünscht. Er rückt ihn beiseite, so dass ich besser und anders sehen kann: Auf das leere Grab, das viel Platz zum Glauben bietet. Und auf den leuchtenden Engel, der meiner Last einen Glanz verleiht.

Für mich bedeutet Ostern in diesem Jahr: Mut zur Schwere. Ja, der große Stein ist noch da. Doch ich habe einen neuen Blickwinkel geschenkt bekommen und die Hoffnung: Wenn Gott einen Engel auf meine Last setzt, dann wird am Ende alles gut! Lasst uns feiern!

                                    Herzliche Einladung am Ostersonntag
                                     7.00 Uhr Auferstehungsandacht
                                     7.30 Uhr gemeinsames Frühstück
                                     8.45 Uhr Familiengottesdienst

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