Und? … Was sagt man da?

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3 Antworten

  1. Jonas Großmann sagt:

    Spannend!
    Liebe braucht Gegenüber, ist sogar Existenzvorraussetzung. Stimme ich voll zu. Bei der Liebe Gottes ist die Dreieinigkeit/Dreifaltigkeit entscheidend: Der Vater liebt den Sohn; und den Hl. Geist usw. Durchdrungen von Liebe. Das ist „Gott ist die Liebe.“
    Und aus Gnade nimmt er uns in diese gelebte (innertrinitarische) Liebe hinein: 1. Gnade ist die Schöpfung – Er erschafft mich, was für ihn nicht zwingend notwendig war. 2. Gnade ist unsere Erlösung.

    Er ist auch ohne mich völlig vollkommen und perfekt. Sonst wäre er ja abhängig von Menschen. (In der Theologie streitet man über Anthropomorphismen und Kontingenz Gottes.) Umso großartiger ist es, dass er uns will, dass er uns liebt, dass er Beziehung mit uns möchte usw. Und er freut sich sehr sehr sehr über unsere Liebe und unser „Danke“.

    Aber: Gott braucht mich nicht. Ich brauche Ihn.

  2. Katrin sagt:

    Na so was! Und ich fand gerade das Zitat schön…
    Ich denke schon, dass GOTT uns braucht. Nicht zum „leben“, aber zum lieben. Das ist der Grund unserer Existenz und Lebensinhalt gleichermaßen.
    Und Liebe -auch die göttliche- strebt immer auch nach Erwiderung, sucht und „braucht“ ein Gegenüber, wobei das keine Voraussetzung für ihre Existenz ist.

  3. Jonas Großmann sagt:

    So sehr ich Schweitzer schätze, hier jucken meine Finger. Dieses Zitat find ich so zugespitzt, dass es mir schwer fällt, das unkommentiert zu lassen.
    Braucht Gott mein Dank? Ich denke: Nein, er braucht meinen Dank nicht. Er braucht mich überhaupt nicht. Um so mehr: Es ist Liebe, dass er uns möchte, etwas mit uns zu tun haben möchte …
    Oder?

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