Sei doch nicht so!

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2 Antworten

  1. Marlies sagt:

    Ermahne niemanden, bevor du nicht über seine Not und Sünde geweint hast!

    Wenn die Not und Sünde eines Menschen mich nicht wirklich berührt, habe ich keine geistliche Vollmacht, jemanden zu ermahnen oder zu kritisieren oder auch zu belehren. Jede geistliche Vollmacht ist in der Liebe begründet.

    Lebensregeln von Dr.H.C.Rust gelesen in der Zeitschrift Aufatmen http://www.aufatmen.de

    Das kann vielleicht eine erste Antwort sein. Die Zweite ist ungleich schwerer zu finden, nämlich was „richtig“ ist.

  2. Jonas Großmann sagt:

    Tolle Gedanken! Danke für diese ganz feine Alltagsbeobachtung. Das triffts. Wie oft wirft man jemandem sowas an den Kopf …
    und gleichzeitig frage ich mich: Gibts neben dem Verurteilen und Richten auf der einen Seite und dem „muss jeder mit sich und Gott ausmachen“ auf der anderen Seite noch eine 3. Seite? Dort, wo ich einen Freund liebevoll auf etwas hinweise? Habe ich jemanden, der in mein Leben reinreden darf (nicht jeder!), der mal eine Außenwahrnehmung mit ins Spiel bringt, einen Impuls, ein Hinterfragen? Ist das vielleicht auch „Annehmen“?

    Und: Sind alle Glaubensdinge „privat“ und individuell und flexibel und unhinterfragbar? Oder gibt es manche Dinge, wo es ein „richtig“ und „falsch“ gibt? Wie sieht es konkret aus, dass wir in der Gemeinde auch Verantwortung füreinander haben, nicht jeden einfach so machen lassen, wie er will?

    Das geht vielleicht auch anders als Rat-schlagen und anders als „sei doch nicht so“. Wie könnte das aussehen?

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