{"id":9578,"date":"2017-10-22T13:07:20","date_gmt":"2017-10-22T11:07:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kirche-obercrinitz.de\/wordpress\/?p=9578"},"modified":"2023-01-02T08:58:52","modified_gmt":"2023-01-02T07:58:52","slug":"wir-kentern-den-spreewald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kirche-obercrinitz.de\/wordpress\/2017\/10\/wir-kentern-den-spreewald\/","title":{"rendered":"&#8220;Wir (k)entern den Spreewald&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"https:\/\/www.kirche-obercrinitz.de\/wordpress\/wp-content\/gallery\/spreewald2018\/DSC01019.jpg\" alt=\"DSC01019\" width=\"264\" height=\"149\">&#8230;&nbsp;unter diesem Motto ging eine bunte Gruppe vom 7 M\u00e4dels und 12 Jungs im Alter von 10-14 Jahren zusammen mit 6 Mitarbeitern am Himmelsfahrtswochenende 2017 auf Abenteuertour. Bereits die&nbsp; Fahrt nach Burg im Spreewald <!--more-->mit 2 PKWs, 2 Kleinbussen und einem riesigen Bootsanh\u00e4nger verwandelte sich durch einen Mega-Stau auf der A4 zu einem Gel\u00e4ndespiel und war nicht von allen vor Sonnenuntergang zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Das ersehnte Ziel war ein wundersch\u00f6ner Zeltplatz direkt an einem Kanal. Mit vereinten Kr\u00e4ften wurde das Gep\u00e4ck transportiert und die Zelte aufgebaut. Nach getaner Arbeit st\u00e4rktensich alle mit leckerem Eintopf und verschwanden dann m\u00fcde aber gespannt in ihren Schlafs\u00e4cken.<\/p>\n<p>Voller Tatendrang wurde der n\u00e4chste Tag im Jungszelt bereits 6.00 Uhr begonnen und so hatten einige sehr viel Zeit, um am gemeinsamen Tagesstart mit Bibellese und Gebet teilzunehmen. Im Laufe des Wochenendes hat sich die allgemeine Aufstehzeit dann deutlich nach hinten verschoben. Bei der Vorbereitung der Mahlzeiten und nat\u00fcrlich auch beim Abwaschen musste jeder mit anpacken und so konnte das Fr\u00fchst\u00fcck erst beginnen, als Semmeln und Wasser geholt, die Wurstplatten aufgelegt, das Obst und Gem\u00fcse geschnitten und der Tisch gedeckt war. Teewasser und Mittagessen kochten \u00fcber dem Holzkohlefeuer und am Abend wurde gegrillt.<\/p>\n<p>Jeden Tag trafen wir uns zu einer Bibelarbeit in der wir \u00fcber ein faszinierendes Wunder von Jesus nachdachten. Wir stellten fest, dass er durch Gottes Kraft Dinge tun konnte, die seine&nbsp;Zeitgenossen f\u00fcr absolut unm\u00f6glich hielten. Zum Beispiel heilte er einen auss\u00e4tzigen Juden. Einen Besessenen, der dazu stumm war, machte er frei und gl\u00fccklich und einem blind geborenen jungen Mann gab er das Augenlicht. In allen diesen Begebenheiten erkannten wir, dass Gott Unm\u00f6gliches m\u00f6glich macht &#8211; bis heute, und es ist toll, so einen starken Herrn an der Seite zu haben. Das h\u00f6rten wir auch in unseren Gute-Nacht-Geschichten \u00fcber einen Jungen namens Adam, der sein Vertrauen mehr und mehr auf diesen gro\u00dfen Herrn richtete.<\/p>\n<p>Von Donnerstag bis Samstag verbrachten wir nat\u00fcrlich ganz viel Zeit mit unseren Booten auf dem Wasser. Mit Schwimmwesten und Paddel ausger\u00fcstet ging es ans Flie\u00df, die Boote wurden eingesetzt und nun hie\u00df es, irgendwie vorw\u00e4rts kommen und einigerma\u00dfen geradeaus fahren.Das war am Anfang richtig schwer und es mussten sich erst Teams finden, die gut miteinander harmonierten.<\/p>\n<p>Am Freitag startete f\u00fcr die Kinder ganz \u00fcberraschend ein Wassergel\u00e4ndespiel. Ein Mitarbeiter brachte uns einen mit Theaterblut wundersch\u00f6n geschminkten \u201eVerletzten\u201c und forderte uns auf, die Opfer eines Flugzeugabsturzes zu retten. In drei Teams lie\u00dfen wir unsere \u201eRettungsboote\u201c zu Wasser und suchten Passagiere, Piloten und andere Crewmitglieder am Rand der Kan\u00e4le, die von den j\u00fcngeren Mitarbeitern und unseren Konfis gespielt wurden. Alle \u201eVerletzten\u201c mussten zum Sanit\u00e4ter gefahren werden und brachten der Gruppe Punkte. Leider gab es auch blinde Passagiere f\u00fcr die man Minuspunkte kassierte.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag bestritten drei Teams eine Wettfahrt in das Spreewald\u00f6rtchen Leipe, bei der unterwegs verschiedene kniffelige Aufgaben zu l\u00f6sen waren. F\u00fcr den R\u00fcckweg nach dem Mittagessen und unserer Bibelarbeit wurden die Bootsbesatzungen noch einmal ganz neu gemischt. Diese Tour kann ohne Zweifel als die \u201eNasseste\u201c bezeichnet werden, obwohl am gesamten Wochenende kein einziger Tropfen Regen fiel.<\/p>\n<p>Wenn wir nicht unterwegs waren, verbrachten die Jungen jede freie Minute auf dem Sportplatz, die M\u00e4dels waren beim Lesen und Quatschen im Zelt, am Flie\u00df und auf dem Spielplatz zu finden. Am Freitag konnte jeder zur Erinnerung an das Wochenende ein kleines Paddelboot aus Holz basteln.<\/p>\n<p>Am Sonntag mussten wir bei hochsommerlichen Temperaturen unser Lager abbauen und alles in den Autos verstauen. Dabei kam jeder noch einmal richtig ins Schwitzen und ein ganzer Stapel \u00fcbriggebliebener Socken wollte bei der Hitze einfach keinen Besitzer mehr finden.<\/p>\n<p>Nachdem alles geschafft war, trafen wir uns noch einmal zu einem richtig gro\u00dfen Abschlussessen in einer Pizzeria in Vetschau. Alle Abenteurer kamen ausgepowert und gl\u00fccklich zu Hause an. Wir danken Gott f\u00fcr dieses gesegnete, gelungene, tolle, entspannte, unfallfreien und sonnige Wochenende.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;&nbsp;unter diesem Motto ging eine bunte Gruppe vom 7 M\u00e4dels und 12 Jungs im Alter von 10-14 Jahren zusammen mit 6 Mitarbeitern am Himmelsfahrtswochenende 2017 auf Abenteuertour. 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