{"id":12297,"date":"2020-06-30T08:17:23","date_gmt":"2020-06-30T06:17:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kirche-obercrinitz.de\/wordpress\/?p=12297"},"modified":"2023-01-02T10:32:47","modified_gmt":"2023-01-02T09:32:47","slug":"schoenheit-auge-betrachter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kirche-obercrinitz.de\/wordpress\/2020\/06\/schoenheit-auge-betrachter\/","title":{"rendered":"Sch\u00f6nheit  Auge  Betrachter"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eSch\u00f6nheit liegt im Auge des Betrachters.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ich denke die Worte dieses Sprichwortes gern auch ein bisschen anders: \u201eNur der Betrachter hat Augen f\u00fcr die Sch\u00f6nheit\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Um Sch\u00f6nheit wahrzunehmen, muss ich etwas betrachten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>be\/trach\/ten&nbsp; [b\u0259\u02c8t\u0281axtn\u0329]<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>[l\u00e4ngere Zeit] pr\u00fcfend ansehen<\/li><li>jemanden, etwas neugierig, ungeniert, aus n\u00e4chster N\u00e4he, von oben bis unten, mit Aufmerksamkeit wahrnehmen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Kann es sein, dass wir viel Sch\u00f6nheit unseres Alltags gar nicht bemerken, weil wir uns keine Zeit zum Betrachten nehmen? Weil wir schon weiter eilen, den Blick auf`s Handy, die Gedanken bei \u00dcbermorgen?<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00f6nheit l\u00e4sst sich nicht im Vorbeigehen bemerken. Sch\u00f6nheit braucht Zeit.&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p>Nicht alles Sch\u00f6ne erscheint auf den ersten Blick als solches.&nbsp; Samuel Harfst formuliert es so treffend: \u201eNicht alles Gold hat gegl\u00e4nzt.\u201c &nbsp;(<em>nachzuh\u00f6ren u.a.hier:https:\/\/www.youtube.com\/ watch?v=Ij12lfa9aGE&amp;list= OLAK5uy_ nbCfVTMWdXjfn_PMM8GNMgBZIRSdpaYIc)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ohne Sch\u00f6nheit fehlt uns etwas. Sie verleiht grauem Alltag W\u00fcrde und Glanz, sie kann Leichtigkeit erzeugen und neue Kr\u00e4fte freisetzen. Tr\u00f6sten und beleben. Wer etwas Sch\u00f6nes sieht und sich daran freut, sagt eigentlich: Ja zur Sch\u00f6pfung (Gerhard Nebel). &nbsp;Theologe Johannes Hartl geht noch weiter. \u201eWer \u00fcber das Sch\u00f6ne staunt, so k\u00f6nnte man sagen, steht schon mit einem Fu\u00df im Gebet.\u201c Er benennt Sch\u00f6nheit als einen Weg zu Gott \u2013 und sieht Sch\u00f6nheit damit als einen Ausdruck des Wesens Gottes. <em>(nachzulesen hier: https:\/\/www.die-tagespost.de\/gesellschaft\/feuilleton\/Schoenheit-als-Weg-zu-Gott;art310,189581)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wann hast du dir das letzte Mal Zeit genommen, zu betrachten? Zeit genommen, um&nbsp; neugierig, ungeniert, aus n\u00e4chster N\u00e4he, von oben bis unten, mit Aufmerksamkeit wahrzunehmen?<\/p>\n\n\n\n<p>Verpassen wir am Ende vielleicht sogar Momente der Gottesbegegnung, weil wir kein Auge mehr f\u00fcr Sch\u00f6nheit haben?<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSch\u00f6nheit liegt im Auge des Betrachters\u201c, sie liegt nicht im h\u00f6her, weiter, schneller, sie liegt nicht im \u201emehr von\u201c, sie liegt im Auge dessen, der betrachtet.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<strong>\u201eNur der Betrachter hat Augen f\u00fcr die Sch\u00f6nheit.\u201c<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eSch\u00f6nheit liegt im Auge des Betrachters.\u201c Ich denke die Worte dieses Sprichwortes gern auch ein bisschen anders: \u201eNur der Betrachter hat Augen f\u00fcr die Sch\u00f6nheit\u201c Um Sch\u00f6nheit wahrzunehmen, muss ich etwas betrachten. be\/trach\/ten&nbsp; [b\u0259\u02c8t\u0281axtn\u0329]&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-12297","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-glaube"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kirche-obercrinitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12297"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kirche-obercrinitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kirche-obercrinitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirche-obercrinitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirche-obercrinitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12297"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.kirche-obercrinitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12297\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12310,"href":"https:\/\/www.kirche-obercrinitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12297\/revisions\/12310"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kirche-obercrinitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12297"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirche-obercrinitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12297"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirche-obercrinitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12297"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}