Paco – Wie gehe ich mit Streit um?

Das könnte Dich auch interessieren …

1 Antwort

  1. Katrin sagt:

    Hmmm da grummelt es in meinem Bauch. Denn irgendwie ist das nicht die ganze Wahrheit und ein für mich sehr wichtiger Aspekt bleibt außen vor: Von Kindesbeinen an hören wir als Christen, wie wichtig Vergebung ist und dass man selbst seinem Feind vergeben soll. Ist sicherlich richtig und besonders für einen selbst sehr wichtig ABER: Ich darf und soll Unrecht und Verletzungen offen ansprechen und sie mir bewusst machen, auch dem anderen. Die Wahrheit alleine wird frei machen und wenn der andere nicht versteht was mich verletzt hat und sich nicht entschuldigt, habe ich nicht die Pflicht, die Beziehung weiterhin zu pflegen obwohl sie mir schadet. Im Gegenteil ich denke, es ist enorm wichtig für das eigene Seelenheil, sich von Menschen und Beziehungen zu distanzieren, die einem nicht gut tun und wo Enttäuschungen und Verletzungen und ein Nicht-Verstandenwerden an der Tagesordnung sind. Viel zu oft wird alles unter dem Mantel der „Liebe“ und „Vergebung“ zugedeckt, weil es von Christen so erwartet wird. Ich sehe da eine große Gefahr. So können keine ehrlichen und tiefen Beziehungen wachsen und viele leiden seelisch und körperlich unter ungesunden Beziehungen, vor allem innerhalb der Familie. Ich finde es wichtig, Mut zu machen und Aufmerksamkeit zu erwecken wo genau bin ich in ungesunden Beziehungen gefangen, weil ich meine ich müsse immer verzeihen und Gott will das so. Neeee! Das will GOTT sicher nicht. Ist mir irgendwie ein Herzensanliegen, weil ich das unter Christen so oft erlebe und es sogar erwartet wird und als Zeichen der Frömmigkeit gilt, dass ich mit Leuten, die mich verletzen weiterhin Beziehung pflege in der Gemeinde und der Familie. Ein Satz ging bissl unter:“soviel an euch liegt“, heißt, es gibt durchaus Beziehungen da funktioniert der Frieden nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.